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Bibelgesprächsabend

vom 10. September bis 12. November 2019

 

Wie das Christentum nach Köln kam

 

Wer mit offenen Augen durch das Stadtzentrum von Köln wandert, der begegnet bei jedem Schritt den römischen Anfängen der Stadt. Der Name »Kölle«, wie der Kölner seine Stadt gerne nennt, verweist auf den Ursprung des römischen Kolonie, der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (lat. »Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser), im Jahr 50 n.Chr.: die ältesten Zeugnisse der römischen Kultur und Kunst in Köln reichen in die gleiche Zeit zurück als das Christentum seinen Anfang nahm. Kaiser Gaius Octavius Augustus (*63 v. Chr. Rom, † 14 n. Chr. Neapel) kennen wir aus der Weihnachtsgeschichte (Lukas 2,1) und er ist zugleich als der »Gründer Kölns zu betrachten«, insofern er im späteren Köln einen Ort für sein Militär erbaute. Kaiser Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus (*10 v. Chr. Lyon, † 54 n. Chr.) verlieh seiner in Köln geborenen Frau Agrippina d. Jüngerin als erster »Kaiserin den Ehrentitel Augusta« und erhob ihre Vaterstadt Köln zur Kolonie und damit zur Stadt nach römischen Recht. Ihr Sohn Nero wiederum war es, der nach einem Brand in Rom im Jahr 64 n. Chr. die Christen verantwortlich machte und verfolgte.

 

Wir treffen uns an folgenden Dienstagabenden jeweils um 20.00 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum. Sie sind herzlich eingeladen!

 

10. September I 8. Oktober I 12. November 2019 I